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Die 12 Hauptmittel

Schüssler Salz Nr. 8 - Natrium chloratum

Allgemeines: Natrium chloratum (Kochsalz, von einigen Arzneimittelherstellern auch Natrium muriaticum genannt) ist das wichtigste Salz im menschlichen Körper. Die Gegner der Biochemie und Homöopathie argumentieren häufig damit, daß jeder Mensch täglich mehrere Gramm Kochsalz mit der Nahrung zu sich nimmt und es deshalb unmöglich sei, mit Kochsalz Krankheiten zu heilen. Dem gegenüber steht die jahrhundertlange Erfahrung der Homöopathie und Biochemie, die Natrium chloratum in potenzierter Form mit Erfolg zur Behandlung der verschiedensten Beschwerden einsetzt. Meist ist Natrium chloratum dort angezeigt, wo die Schulmedizin das Kochsalz verbietet. Dieser scheinbare Widerspruch erklärt sich dadurch, daß Kochsalz in großen Mengen den Körper schädigt, in homöopathischer Potenzierung aber die Tätigkeit der Zellen anregt. Der Rat, die Kochsalzmenge zu beschränken, sollte also befolgt werden.

Natrium reguliert den Wasserhaushalt, es unterstützt die Neubildung der Körperzellen und regt die Bildung von roten Blutkörperchen an.

Charakteristisch für Natrium chloratum sind dünne, wäßrige, ätzende und beißende Absonderungen; dabei sind die Schleimhäute meist trocken. Große Schwäche und Müdigkeit sind weitere Merkmale dieses Mittels. Besonders deutlich und ausgeprägt ist die Schwäche morgens im Bett.

 

Geeignet bei:

Abmagerung
Bleichsucht
Bronchitis
Gürtelrose
Hämorrhoiden
nässende Hautausschläge
Hysterie.Kopfschmerzen
Kribbeln und Taubheitsgefühl in Armen und Beinen
Migräne
Muskelschwund
Nebenhöhlenentzündung
Neigung zu ständiger Erkältung
Nesselfieber
Nietnägel
Rheuma
Schleimhaut- und Magen-Darm-Katarrh
Säuremangel
Tränen- und Speichelfluß

 

Wirkungsbereiche:

Geist Gemüt: Weinen, Zaghaftigkeit, Pessimismus, Gereiztheit. Verschlimmerung der Beschwerden durch Trost.

Kopf und Sinnesorgane: Klopfende, berstende Kopfschmerzen, meist vormittags und morgens mit Schwindel und Übelkeit, Besserung gegen Nachmittag und durch Hinlegen. Ausschlag an der Haargrenze. Blasses Gesicht. Tränenfluß, entzündete Lider, Bindehautkatarrh. Gefühl wie Sand in den Augen. Schnupfen mit klaren Absonderungen, der ätzt und die Nasenränder wund macht. Husten, der beim Betreten eines warmen Raumes und bei naßkaltem Wetter verschlimmert. Übler Mundgeruch. Brennen an der Zungenspitze.

Brust und Rücken: Herzstiche, Verschlimmerung durch Liegen auf der linken Seite. Rückenschmerzen, die durch Liegen auf fester Unterlage gebessert werden. Sodbrennen. Husten durch Kitzeln in der Magengrube. Herzschlag scheint beim Hinlegen auszusetzen. Stiche im ganzen Brustkorb.

Becken: Unwillkürlicher Urinabgang beim Husten. Kann in Gegenwart anderer keinen Harn lassen. Libido bei Männern vermindert, unfreiwilliger Samenabgang, verstimmt und mürrisch nach Geschlechtsverkehr. Bei Frauen kommt die Menstruation zu spät und spärlich, meist besteht Abneigung gegen Geschlechtsverkehr.

Extremitäten: Natrium Chloratum - Rheumatische Schmerzen überall, die durch Kälte und nasses Wetter schlimmer werden. Nietnägel.

Haut: Ausschlag und Akne an der Haargrenze. Tockene oder fettige Haut. Neigung zu Rissen.

Schlaf: Einschlafstörungen und häufiges Erwachen, besonders nachts zwischen 2 und 4 Uhr. Lebhafte Träume von Feuer, Raub und Mord. Nervöses Zucken im Schlaf.Besonderheiten: Verschlimmerung morgens und vormittags, durch geistige Arbeiten, feuchtes oder kühles Wetter, durch Trost und beim Sprechen über die Beschwerden. Besserung durch trockene, warme und frische Luft. Der Patient hat viel Durst und verlangt nach gesalzenen Speisen. -> Natrium Chloratum





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